Anlassen 2026....Kupplungsprobleme

  • Moin, es ist der 01.03. und die Dicke wird aus dem Winterschlaf geholt. Batterie reingefummelt, gestartet, bei ersten mal einwandfrei angesprungen. Dann wollte ich los fahren und hab da schon festgestellt, dass die Kupplung sehr leicht zu ziehen ist. Bei dem Versuch einen Gang einzulegen wurde der Motor dann "abgewürgt" so, als ob ich keinen Kupplung gezogen hätte. Kupplungskontaktschalter? Sicherung Seitenständer? Die Überwinterung Stand das Motorrad auf dem Hauptständer. Woran kann das liegen?

    3 Mal editiert, zuletzt von Hanni34466 ()

  • Trennt die Kupplung denn mechanisch & hydraulisch mit eingelegten Gang ?

    Hauptständer - Hinterrad drehbar, Kabelbinder am Kupplungshebel etc.

    Think Different ;) Gruß Andy

  • Leck im Hydrauliksystem?

    Wenn der Kupplungshebel so leicht zu bewegen ist, spricht einiges dafür. Außer es fehlt die Druckstange wovon ich nicht ausgehe.

  • So, eben noch mal im Winterlager gewesen. Auf Hauptständer ohne Motor an läßt sich das Rad bei gezogener Kupplung und eingelegten Gang nicht drehen. Auf Hauptständer mit Motor an kann ich alle Gänge durchschalten aber keinerlei Reaktion auf Kupplung. @Bolender1 hatte mir auf der Pinnwand geschrieben, dass es eine verklebte Kupplung sein könnte. Hab jetzt 15 Minuten warm laufen lassen unter mehreren Gang/Gaswechseln. Keinerlei Besserung. Hydraulikflüssigkeit ist voll und keine Leckage zu sehen. Sicherung Seitenständer funktioniert einwandfrei scheidet somit aus.


    Ich wollte eh noch einen Ölwechsel machen und den Kupplungsdeckel wechseln. Kann ich da was "reinigen" "entkleben" ?

    Einmal editiert, zuletzt von Hanni34466 ()

  • So, eben noch mal im Winterlager gewesen. Auf Hauptständer ohne Motor an läßt sich das Rad bei gezogener Kupplung und eingelegten Gang nicht drehen. Auf Hauptständer mit Motor an kann ich alle Gänge durchschalten aber keinerlei Reaktion auf Kupplung. @Bolender1 hatte mir auf der Pinnwand geschrieben, dass es eine verklebte Kupplung sein könnte. Hab jetzt 15 Minuten warm laufen lassen unter mehreren Gang/Gaswechseln. Keinerlei Besserung. Hydraulikflüssigkeit ist voll und keine Leckage zu sehen. Sicherung Seitenständer funktioniert einwandfrei scheidet somit aus.


    Ich wollte eh noch einen Ölwechsel machen und den Kupplungsdeckel wechseln. Kann ich da was "reinigen" "entkleben" ?

    Nur mal zum Verständnis...

    Wenn die Kupplung verklebt ist, dann trennt sie ja nicht mehr. Ergo, müsste ja immenser Druck am Kupplungshebel sein wenn man die Kupplung trennen will oder liege ich da falsch?

    Beim ziehen des Kupplungshebels drückt die Druckstange gegen das Ausrücklager. Dieses ist ja mit der Druckplatte verbunden und entspannt dann die Kupplungsfedern. Das hieße ja dann, wenn die Kupplung verklebt ist und sich der Hebel dennoch leicht ziehen lässt, dass die Reibscheiben im Kupplungskorb die Stahlscheiben auf der Kupplungswelle mitnehmen und man immer Kraftschluss zum Hinterrad hat.

    Würde ein beherzter Ruck am Hinterrad bei gezogener Kupplung das Problem beheben?

  • Ich tippe auf einen defekten Kuplungsnehmerzylinder, kann natürlich auch der "Geber" sein, aber der thermisch belastete stirbt in der Regel früher.

    thermisch 🤷‍♂️

    Think Different ;) Gruß Andy

  • Ich tippe auf einen defekten Kuplungsnehmerzylinder, kann natürlich auch der "Geber" sein, aber der thermisch belastete stirbt in der Regel früher.

    wäre auch mein Tipp....hast ne 50:50 Chance, man kann leider nicht sagen ob Nehmer oder Geber defekt ist. Für beide gibt es Reparatursätze für Kleingeld, ist aber ne Fummelei, ggf. auch ne Sauerei :D

    Bloß nich' an fummeln, wenn wat löpt! ;(

  • Telefonisch abgeklärt die Hydraulik erst einmal zu entlüften etc. danach sehen wir weiter.

    wie so oft

    try and error

    Think Different ;) Gruß Andy

  • Thermisch, weil der Nehmerzylinder am Motor sitzt. Und dadurch anders belastet ist wie der Geber, der oben an der frischen Luft sitzt.


    Bei der Pan habe ich das schon 2x dich, da läuft aber auch der Krümmer in 3 cm Abstand daneben. Das ist nochmal ne andere Nummer.


    Bei der CB vom Nachbarn, war der Nehmerzylinder nach 30000 km durch, wobei das eher ein Stehzeug ist.

  • ich vermute bei zu langer Nicht-Bewegung, reißen dann die Dichtung/Ringe wenn man sie nach der langen Zeit mal wieder unter Druck setzt, weil zu fest geklebt.....

    Bloß nich' an fummeln, wenn wat löpt! ;(

  • Ist der Nehmerzylinder defekt läuft die Plöre aus, und der Reserve Behälter leert sich. Ist der Geberzylinder defekt kann die Plöre in den Behälter zurücklaufen

    Gruss Peter
    keiner ist so schlau wie wir alle zusammen :D

  • Ich hatte ab und zu Luft im System.

    Das lag am verstellbaren Kupplungsgriff, ich hatte den Abstand auf Stufe 3 eingestellt.

    Dadurch hat die Kupplung immer wieder Luft gezogen, der Hebel hat dann fast keinen Widerstand mehr.

    Nachdem ich auf maximalen Abstand eingestellt habe, gab es keine Probleme mehr.

  • Der Abstand zwischen Hebel und Lenker kann variieren, hat aber nichts mit dem Stößel zu tun, der letztendlich auf den Geber-Kolben drückt.

    Wenn das Loslager, der Lagerbolzen versifft ist und der Kolben nicht in Ruhestellung zurückgeht, könnte eventuell Fremdluft einströmen, allerdings wäre dann auch die Kolben Gummimanschette defekt und würde durch Inkontinenz brillieren.

    Think Different ;) Gruß Andy

  • Da hast Du recht, ich habe zweimal entlüftet, dann habe ich die Griffweite verändert, danach war Ruhe.

    Leckagen habe ich keine gehabt und der Hebel ist immer noch dran.

    Verstehen kann ich es auch nicht.

  • Wahrscheinlich durch die vielfache Betätigung wieder den Dienst aufgenommen

    (Dichtungen nicht mehr 100% masshaltig)


    Wird dann früher oder später nach längerer Standzeit wohl wieder so sein.


    Aber solange es seinen Dienst macht .. ;)

    2005-2023 : Lieber mit ner alten Zündapp zum Baggersee, als mit ner neuen Honda zur Arbeit

    Vorbei. Ab 03/2023 nur noch Baggersee, egal mit was.... 8)