Beiträge von Hauptstadtbiker

    Eins ganz klar vorneweg: die extrem lauten und offenbar "soundtechnisch überarbeiteten" Böcke gehen mir auch auf den S..., egal ob deutscher, österreichischer, italienischer oder amerikanischer Herkunft! Solche nachträglich verbauten oder klappentechnisch herbeigetricksten Verschlimmbesserungen sind so überflüssig wie ein Furunkel am Sitzfleisch!


    ABER:


    "Man fasst es nicht!" würde Pepe Nietnagel sagen, angesichts dessen, was sich Möchtegern-Weltverbesserer einfallen lassen können. Beurteilung der Lautstärke anhand eines realitätsfernen Messverfahren für nicht praxisgerechte FAHRzustände! Das Standgeräusch wird bei halber Nenndrehzahl im Stand gemessen (und natürlich gelten für das Messverfahren auch noch weitere Vorschriften - vgl. https://www.motorradonline.de/…geraeusch-standgeraeusch/). Soll das tatsächlich das zweckmäßige Kriterium sein? Hier geht's wohl eher um die geplante Abschaffung des Verbrennungsmotors im Zweirad.

    Und mit welchem Grund gilt diese Regelung NUR für Moppeds - C63AMG, F-Type, RS6 und Co sowie LKW bleiben unbehelligt?

    Nee, so nicht, Leute. Gibt auch noch andere schöne Gegenden.

    Die (ersten) Tiroler Streckensperrungen sind m.E. nur der Anfang - auch unsere E-Bike-Politiker springen sicher schnell auf den Austria-Vorstoß auf.

    Ich kann nur hoffen, dass uns das mit dem Moppedfahren verbundene Lebensgefühl noch lange erhalten bleibt.

    Vielleicht muss man das alte Greenpeace-Motto für allzu grün dünkelden Politiker mal umdichten: Erst wenn der letzte Motorradhersteller die Fertigungsbänder stillgelegt hat, der letzte Zubehörhändler insolvent ist und der letzte im Motorradbereich Beschäftigte seine Arbeit verloren hat werdet Ihr feststellen, dass verärgerte und enttäuschte Wähler ihr Kreuz woanders setzen.

    So, genug gek...zt.

    LG aus Berlin

    Hallo,


    wenn der Transporter nicht zum Campen bzw. als Wohnmobil genutzt werden soll (so lese ich das jedenfalls bei Michael einleitend heraus) sondern nur für den reinen Moppedtransport (und die Mitnahme von Fahrrädern und Gepäck) gedacht ist und man das Gefährt nicht unbedingt sein Eigen nennen will, empfehle ich, für Urlausreisen auch die Variante einer Transporter-Miete bei einem der namhaften Vermieter in Erwägung zu ziehen. Nach dem Wegfall der Reisemöglichkeit per Autozug von Berlin in das gelobte Land (Bella Italia) habe ich das mehrfach praktiziert und als recht angenehm erlebt. Transporter war mir deshalb wichtig, weil die Dicke dann trocken und sauber reisen konnte und dann die Tempolimits für Anhänger nicht interessieren.


    Mit einer mobilen Wippe für das Vorderrad und vier Gurten war die Dicke rasch und sicher vertäut. Eine sicher nutzbare und stabile Klapprampe in 2,75 m Länge (flacher Auffahrtswinkel!) von Powertools mit dank schwenkbarer Stützen 680 kg Belastungskapazität für ca. 200 EUR ist schnell angelegt und kann im Transporter leicht mitgenommen werden. Es gibt sicher auch andere etwas günstigere Rampen, mir war aber vor Allem eine lange und breite Rampe (hier 44 cm) wichtig, um auch mal zusammen mit dem Frauchen ohne weitere Hilfe die Dicke ver- und entladen zu können (bin kein Arnold).


    Vorteile der Miete aus meiner Sicht:

    - keine hohe Investition, Kapitalbindung und Wertverlust für ein weiteres Fahrzeug im Fuhrpark

    - keine Wartungs-, Reparatur- und Instandsetzungskosten

    - kein Problem "Wo-lass-ich-den-Transporter-das-Jahr-über?"

    - immer ein relativ neues Fahrzeug zur Verfügung (z.B. Avis tauscht Transporter nach max. 12 Monaten aus)


    Nachteile:

    - Organisationsaufwand bei der Planung (spontan mal los ist u.U. schwierig)

    - genauer Fahrzeugtyp bzw. Marke wird nicht garantiert (ich spreche daher dort immer persönlich vor und buche nicht über das Internet,
    dann wissen die Leute dort über meine Wünsche / Bedürfnisse / Grund der Miete Bescheid und haben bisher immer etwas passendes
    ausgesucht - oft genug per Gratis-Upgrade!)

    - je nach Wohnort ist die nächste Vermietstation u.U. weiter entfernt (ist hier in Berlin nicht das Problem)

    - Mietkosten belasten das Urlaubsbudget (aber nicht vergessen: das haben wir ja bei dem nicht getätigten Kauf gespart!)


    Jeder muss natürlich für sich selber abwägen und entscheiden, was ihm wichtig ist. Für mich überwiegen jedenfalls die Vorteile und ich werde die Mietvariante auch weiterhin nutzen.


    Allen viel Spaß und Freude bei den Urlaubsfahrten.


    Grüße aus der Hauptstadt,


    Volker

    Hallo,


    ich kann die Verwunderung von Dirk zu der Aussage

    "Das, was ihr hier macht hat mit Motorradfahren wenig zu tun. Wenn ihr Angst habt euch in die Kurve zu legen, dann solltet ihr darüber nachdenken, ob das hier das richtige Hobby für euch ist."

    nur teilen. Möglicherweise ist dies im Text unglücklich aus dem Zusammenhang gerissen wiedergegeben worden. Denn der einfühlsame Umgang mit den Teilnehmern - egal ob Anfänger, Wiedereinsteiger, Gelegenheitsfahrer, Routinier oder Racer - ist dort eigentlich Programm.


    Ich war letzten Freitag dort zum dritten Mal beim Kurventraining. Da wir meistens im Zwei-Personenbetrieb unterwegs sind, habe ich dieses Mal meine beste Sozia mit angemeldet. Von dieser Möglichkeit hatte ich erst Kenntnis bekommen, als ich im letzten Jahr den Instruktor ansprach, dass das Fahrverhalten mit zwei Personen doch nochmal ganz anders ist und er erklärte: "Dann bring Deine Frau nächstes Mal einfach mit!" . Kostete zwar noch mal 20 Öcken extra, wir haben aber keinen einzigen Cent bereut. Außerdem können die 20 Euro auf ein nächstes Training angerechnet werden.


    Sicher sind die Teilnahmekosten kein Pappenstiel. Für mich kommen hier aber Lern- und Übungseffekte mit Fahrspaß und Austausch mit neuen Bekanntschaften zusammen. Bei einem super sonnigen Tag haben wir (BEIDE) viel gelernt. Ich bin auch kein Kandidat, der diese Trainings in Eigenregie auf der Landstraße durchführen will und auch gleich den Notausgang zwischen den Alleebäumen testen möchte. Die Strecke in Linthe verfügt darüber hinaus im Gegensatz zu den hier vorherrschenden Straßen über einen hervorragenden Grip. Gut - der hat zwar den Rest des Profils am Hinterreifens aufgefressen, aber irgend etwas ist ja immer. Und nicht zuletzt sind die Hinweise der Instruktoren m.E. Gold wert.


    Deshalb werde ich sicher auch im nächsten Jahr zum Saisonbeginn dort auf der Matte stehen - Kosten hin oder her. Man muss sich auch mal etwas gönnen. Und meinem Finanzgewissen sage ich, dass es einem guten Zweck dient.


    In diesem Sinn wünsche ich Allen immer eine gute Fahrt.


    Herzliche Grüße aus der Hauptstadt,


    Volker

    Hallo miteinander,


    ich möchte nur mal kurz Allen, die schon mal an dem Leuchtmitteltausch an der SA gescheitert sind, meine aufrechte Anteilnahme aussprechen.


    Gestern hat das H4 bei der Dicken seinen letzten Lichtschein geworfen. Ist etwas blöd auf der Urlaubsreise im Trentino - insbesondere bei den vielen Tunnels und dunklen Waldpassagen. Und Dauerfernlicht macht irgendwann auch ein schlechtes Gewissen. Und wenn damit auch Scluss ist steht man völlig im Dunkeln. Also flugs eine H4 erworben und schnell vor dem Abendessen noch damit befasst - natürlich nicht, ohne das Forum und die wirklich gute Beschreibung von Trinkiwinkie zu Rate zu ziehen. Um es kurz zumachen: nach 1 Stunde habe ich entert aufgegeben. Trotz Krafteinsatz, Lösen vermeintlicher Sperren und weißichwasallesnoch hat sich da nix bewegt. Zum Glück ist nix zusätzlich zerstört worden.


    Heute dann den Freundlichen in Trento aufgesucht, der sich auch sofort ans Werk gemacht hat. Dauerte dann ca. 30 Minuten und hat nen 10 er gekostet - das war es allemal wert!


    Was will ich damit sagen? Man muss nicht alles können. Dafür gibt's auch Profis.


    cu


    Volker

    Das Phänomen habe ich auch schon beobachtet - und bisher immer für normal empfunden!


    Denn in Deutschland (und den meisten europäischen Urlaubsländern) gilt ja der Rechtsverkehr, was bedeutet, dass die Rechtskurve immer enger ist als die entgegenkommende Linkskurve auf der gleichen Strecke/Straße. Das bedeutet wiederum, dass bei gleicher Geschwindigkeit die gefahrene Schräglage in Rechtskurven größer sein muss als in der Linkskurve mit dem leicht größeren Radius - sonst geht's halt irgendwann geradeaus (statt rechts rum). Insofern war und ist der Angststreifen (ja, das gibt's bei mir) am rechten Reifenrand immer kleiner als auf dem linken Rand, und zwar vorn und hinten gleichermaßen.


    Für den forcierteren und vor Allem angststreifenfreien Fahrer hochgerechnet würde sich mir daher erklären, warum die rechte Seite stärker runtergerockt wird. In meiner Überlegung hab' ich natürlich nicht mit eingerechnet, dass die Kurvengeschwindigkeit links rum bei größerem Radius auch höher sein kann und damit wieder mehr Schräglage benötigt, was den Effekt vielleicht ausgleichen kann. Ebenso findet bei mir das heiße Rennwochenende auf dem Kringel keine Berücksichtigung.


    Und vielleicht ist ja auch der erstgenannte Ansatz mit dem Rechtsverkehr Humbug. ;(
    Aber man möchte doch mal mitreden...


    Grüße aus Berlin
    Volker

    @Obelix
    Moin,
    da waren wir (meine Sozia und ich auf 1 Mopped) nicht dabei - wir waren mehr Richtung Levico unterwegs, also Südkurs. Es scheinen aber momemtan tatsächlich einige Rot-Weiße hier zu sein. Das Pärchen Nackig-und-Verkleidung in Rot-Weiß haben wir auch schon am Dienstag in Canazei gesichtet. Canazei sollte man übrigens Sonntag wegen einem Fest mit Straßensperren besser meiden.
    Weiter gute Fahrt,
    Volker

    Hallo miteinander,


    der ADAC hat nochmal nachgelegt und im letzten Newsletter darauf hingewiesen, dass das Befahren der historischen Innenstädte empfindliche Strafen nach sich ziehen kann. Gilt natürlich auch für sonstige Innenstadtbereiche, die jeweils als "Zona a traffico limitato" gekennzeichnet sind. Dabei soll auch auf die Auswertung von Videomaterial zurückgegriffen werden, welches an den Eingangsbereichen zu den jeweiligen Bereichen aufgezeichnet wird. Den Newsletter-Artikel gibt's hier zum Nachlesen.


    Also: ab und zu mal den Bock vor der Altstadt stehen lassen und ein paar Schritte zu den Sehenswürdigkeiten, zum Barista und zur Gelateria bummeln gehen.


    cu


    Volker

    und wenn man nach dem Urlaub denkt,
    Glück gehabt - nur abwarten!
    Bei mir kam das Ticket 7 Monate später
    nach Hause - zahlen und fröhlich sein :-)
    Bei mir war es der feste Blitzer am Paso di Giau!


    Uli


    7 Monate!?!?!


    Da kam doch bei mir der Gedanke an eine mögliche Verjährung auf. Ich hab daher mal Freund Google um Antworten zum Thema "Verjährung" bemüht.
    Die Ergebnisse machen jedoch wenig Mut:


    Hier nur ein Beispiel:

    Bußgeldbescheid aus Italien


    Nach einer Verkehrsordnungswidrigkeit in Italien dürfen die dortigen Behörden den Fahrer mittels des Führerscheininformationssystems Eucaris Daten über den Verkehrssünder erheben, da es sich hierbei um einen EU-Mitgliedsstaat handelt.


    Ein Vergehen gegen den italienischen Bußgeldkatalog hat zum Beispiel eine Verjährungsfrist von fünf Jahren. Wird der zugesandte Bußgeldbescheid missachtet, kann es zu einer rückwirkenden Vollstreckung kommen.


    Auszug aus dem Verkehrsrecht Italien (Quelle: Focus)


    Die Promillegrenze am Steuer liegt bei 0,5
    Tagsüber Alkohol am Steuer: ab 540 Euro; nachts ist das Bußgeld um ein Drittel höher
    Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h: ab 155 Euro; nachts ist das Bußgeld um ein Drittel höher
    Geschwindigkeitsüberschreitung von 50 km/h: ab 390 Euro; nachts ist das Bußgeld um ein Drittel höher
    Rotlichtverstoß: ab 155 Euro; nachts ist das Bußgeld um ein Drittel höher
    Überholverstoß: ab 75 Euro
    Parkverstoß: ab 35 Euro
    Handy am Steuer: ab 155 Euro


    Es gibt zudem viele verkehrsbeschränkte Zonen in italienischen Städten und Gemeinden. Besonders häufig sind davon vom Tourismus stark besuchte Zonen betroffen. Sie sind durch ein weißes Schild mit einem roten Kreis und der Aufschrift „zona traffico limitato“ gekennzeichnet. Wer dieses Schild übersieht und die Zone ordnungswidrig befährt, der sollte einen Bußgeldbescheid in Höhe von 80 Euro mit zusätzlichen Verfahrenskosten erwarten.


    Zahlt er den Betrag innerhalb der ersten fünf Tage, sinkt dieser Betrag um 30 %. Ab dem 61. Tag nach Erhalt des Bußgeldbescheids steigt das Bußgeld auf den doppelten Betrag. Begeht der Betroffene den Verstoß mehrmals am Tag, muss er für jedes einzelne Vergehen zahlen. Quelle siehe hier aber auch weitere Artikel eines seriösen Journals X/

    Na, bisher hätt' es noch immer jot jejange - wie der Kölner sagt. Übermäßigen Stress wollen sich die Carabinieri und Co bestimmt auch weiterhin nicht machen. Und Bange machen gilt sowieso nicht!


    Insofern: viel Spaß und gute Fahrt,


    Volker

    Hallo miteinander,


    der ADAC weist darauf hin, dass die Polizei in Südtirol verstärkt Geschwindigkeits-Kontrollen durchführen wird.


    Nur mal so als Hinweis - und vielleicht auch als kleiner Gedankenanstoß, seinem Schutzengel unterwegs auch mal eine Pause zu gönnen. Es geht schließlich nicht nur um's Verwarnungsgeld...


    Allen die ins gelobte Land reisen wünsche ich viel Spaß. Ich werde mich Anfang September auch auf den Weg nach Welschnofen machen.


    cu


    Volker

    Hallo Stefan,


    bei mir hat in verschiedensten Fällen hartnäckiger Kleberreste (Preisaufkleber auf verschiedensten Untergründen) Margarine oder Butter geholfen. Kein Witz! Butter bzw. Margarine löst Kleberbestandteile gut auf. Einfach ein Stückchen Fett mit den Fingern auftragen, etwas darauf herum schmieren und dann mit einem weichem Tuch das Fett abwischen. Ggf. mehrmals wiederholen. Kostet fast nix, gibt keine Kratzer und greift die bearbeitete Oberfläche nicht an. Funktioniert auch bei Baumharz an Fingern und auf Autolack sehr gut.
    Wie es um die Wirksamkeit speziell bei den Felgengewichtresten bestellt ist hab ich noch nicht getestet, wäre aber meine erste Wahl bei der Suche nach geeigneten Mitten.
    Als nächstes würde ich den Motorrad-Totalreiniger S100 versuchen, der schafft auch die schwarzen Teerstippchen von der Felge oder der Schwinge zu entfernen.
    Wie heißt es so schön: Versuch macht kluch!
    Viel Erfolg.


    cu


    Volker

    Hallo Horst,


    das Navi funktioniert auch ohne die TMC-Antenne. Diese ist nur zusätzlich für den Empfang von Verkehrsmeldungen zuständig und gibt dem TomTom bei Staumeldungen die entsprechende Info, damit dieser eine Umfahrung und Neuberechnung der Route prüfen kann. Macht insofern schon Sinn. Und wo die Antenne liegt, ist dem Navi relativ schnuppe - die Antenne muss keinen Satelliten sehen, sondern empfängt die Daten wie ein Radio aus dem Äther.


    Ich mach mir ehe Sorgen um die Haltbarkeit des Navis. Denn offenbar scheint es sich um eine PKW-Variante zu handeln, die in der Anschaffung zwar kostengünstiger ist, aber deutlich schlechteren Schutz gegen Wetterunbilden bietet, als der für das Mopped konstruierte TomTom Rider - nämlich gar keinen! Wie lange der Routenrechner einen Regenguss mitmacht kann ich nicht einschätzen - evtl. kannst Du uns später berichten...
    Ein weiteres Manko der PKW-Navis gegenüber den Geräten für den Einsatz auf dem Mopped ist der bessere Schutz gegen stöße und Vibrationen. Im PKW muss der Rechner wesentlich weniger Stöße aushalten.
    Und über die Bedienbarkeit des Geräts mit den relativ kleinen Symbolen etc. mit Handschuhen möchte ich gar nicht erst spekulieren.


    Insofern empfehle ich nochmal zu prüfen, ob das Navi wirklich für das Mopped gedacht und geeignet ist.


    So oder so aber viel Erfolg bei Einbau und Nutzung und viel Spaß bei DeinenTouren.


    Grüße aus Berlin,


    Volker

    Hallo Christine,


    neben der Dicken bewege ich noch eine kleine Rote, nämlich eine Ducati Monster M600. Ist noch aus der Ur-Monster-Reihe: leicht, niedrig, handlich - und soooo schön anzusehen. Trotz der NUR 600 ccm kann man damit auch nett unterwegs sein, wenn man allein fährt. Und bei Bedarf nach dem ganz großen Punch: das aktuelle 1200er Modell zieht bärenstark. Nachteil: nicht wirklich günstig zu haben. Daher vielleicht den Mittelweg ins Kalkül ziehen: ein gut abgehangenes M900er Modell oder die aktuelle 821. Auch die 1000er Versionen sind nicht von der Hand zu weisen. Damit der Umstieg nicht zu krass ausfällt, würde ich vorrangig zu einer i.e.-Variante raten - also mit Einspritzung, weil die Vergaser-Motoren doch etwas kapriziös und ruppig sind und gerne mal die italienische Diva raushängen lassen.
    Um dem vermeintlich schlechten Image der Duc hinsichtlich der Zuverlässigkeit entgegenzuwirken: meine Duc ist jetzt 20 Jahre alt, bei mir in Erstbesitz und sicher penibel gepflegt, was sie mir bisher auch mit völliger Zuverlässigkeit gedankt hat. Pflege ist bei den älteren Schätzchen sicher Grundvoraussetzung. Also bei Gebrauchten auch mal den Verkäufer versuchen einzuschätzen. Und bei den aktuelleren Versionen sehe ich ohnehin keinen Grund zu pauschaler Vorverurteilung als Schlamperl.
    Eine Probefahrt kann ganz sicher als Entscheidungshilfe dienen.
    Viel Erfolg bei Deiner Auswahl.


    Grüße aus Berlin


    Volker

    Mir ist in den letzten 6 Wochen-solange fahre ich jetzt meine ganz beglückt (!!) noch keine Pommes begegnet (o.k., wird ja langsam herbstlich!). Vielleicht mag sich ja mal im nächsten Frühjahr jemand in rot-weiß (oder andersfarbig) für eine Ausfahrt dazugesellen?!
    Volker (Berlin)


    Hallo und Glückwunsch zum neuen Mopped!
    Meine Pommes muss noch bis 01.04.2014 ruhen - danach komme ich gerne auf die Ausfahrts-Anfrage zurück.
    cu
    Volker (Spandau)

    Moin Friedrich,


    gestern ist Deine Sendung mit dem Kalender bei mir eingegangen - viiiielen Dank! Ist sehr schön geworden. Das war meine erste Bestellung, wird jetzt aber sicher ein "Abonnement" werden - und vielleicht schaffe ich es ja irgendwann auch mal, mit einem meiner Bilder auf einem Kalenderblatt zu landen (werde hierfür die BdM-Aufrufe zukünftig genauer verfolgen - vielleicht findet sich in meinem Archiv ja auch ein Beitrag). Deine jetzige Auswahl lässt jedenfalls keine Wünsche offen.


    Nochmals vielen Dank für Deine Bemühungen - sie haben sich gelohnt! Und für den vorgesehenen Eingriff alles alles Gute!


    cu


    Volker

    Hallo Mike,


    ich besitze das besagte TomTom Rider CE seit diesem Sommer. Meine beste Sozia von Allen hat es mir zum Geburtstag geschenkt, obwohl wir bis dahin nur "Echt-Karten-Leser" waren und so neumodischem Kram eher skeptisch gegenüber standen. Nachlassende Sehkraft im Nahlesebereich war hier auch ein Kaufgrund... Und was soll ich sagen: wir sind positiv überrascht und zu dem besagten Gerät kann ich nur Gutes berichten.


    Hier ein paar Details.


    Sicher wird man sich in die einzelnen Funktionalitäten des Geräts erst einmal "einfuchsen" müssen. Ich bin sicher kein begnadeter Nerd mit abgeschlossenem Informatik-Studium, aber auch mir war nach nur wenig Zuhilfenahme des ausführlichen Handbuchs eine zweckmäßige und sinnvolle Nutzung des Navis möglich.


    Die GPS-Position wird äußerst schnell gefunden - sofern man regelmäßig die entsprechende Aktualisierung des Navis durchführt. Das Ganze wird zwar wöchentlich empfohlen, dann hat man immer die aktuellsten Satellitenpositionen gespeichert, funktioniert aber sehr unkompliziert durch Anschluss des Navi an den PC/Laptop, auf dem das Benutzerkonto hinterlegt ist. Sofern eine neue Karte verfügbar ist (Lifetime-Kartenupdate sollte ebenfalls im Bundle inclu sein) muss man natürlich etwas mehr Zeit für die Aktualisierung investieren. Also besser immer am Vorabend aktualisieren und nicht kurz vor knapp vor der Abfahrt, dann bleiben Dir lästige und ärgerliche Verzögerungen erspart.


    Die faktische Bedienung des Geräts ist ebenfalls tadellos. Man kann verschiedene Bildschirmeinstellungen vornehmen, die es erlauben, das Gerät sicher mit Handschuhen zu bedienen. So kann man beispielsweise die Tastatur von Schreibmaschinentastatur (QWERTZ oder alphabetisch) auf Großtasten mit Mehrfachbelegung der Tasten ähnlich der Handytastatur umzustellen. Die sind dann deutlich größer und werden sicherer getroffen. Ein Wechsel zwischen den einzelnen Einstellungen ist auch hier jederzeit und unkompliziert möglich.


    Über Schnellzugriffmenüs, die man selber konfigurieren kann, ist - wie der Name sagt - ein schneller Zugriff auf verschiedene Funktionen möglich, ohne sich durch das Gesamtprogramm hangeln zu müssen. Das ist ganz praktisch, wenn man z.B. auch die Telefonfunktion, Tankstellensuche o.a. während der Fahrt aufrufen und nutzen möchte.
    Auf die sonstigen umfangreichen einzelnen Funktionen möchte ich jetzt nicht genauer eingehen - das würde den Rahmen sprengen.


    Beim Telefon hatte ich die bisher einzigen Probleme mit dem TomTom. Man muss offenbar darauf achten, dass man die Kopplungsreihenfolge der einzelnen Komponenten wie in der Anleitung beschrieben einhält, sonst korrespondiert das Blauzahn-Headset zwar mit dem Navi, möglicherweise aber nicht mit dem Handy. Vielleicht liegt das bei mir aber auch an dem etwas veralteten Handy - ein demnächst anstehender Austausch wird zeigen, ob's daran lag. Nun ist das Telefonieren bei der Fahrt auch nicht meine erste Prämisse, so dass ich das bisher auch nicht bis ins letzte Detail ausprobiert habe.
    Ansonsten korrespondiert das Navi einwandfrei mit dem Headset und gibt die Hinweise rechtzeitig und in gut verständlicher Sprachansage (bei von Albrecht - auch bei Tante Louise erhältlich).


    Wer auf einen TomTom schon mal eine Adresse gesucht hat weiß, dass dies sehr komfortabel läuft. Hierbei hilft u.a. auch die Möglichkeit, eine Straße über die PLZ zu suchen. Wer weiß in einer fremden Stadt schon mit Sicherheit, ob es sich bei der gesuchten "So-und-so-Straße" um die in Stadtteil A, B, C oder sonstwo handelt. In Berlin kann ein Straßenname schon mal 10mal oder öfetr vorkommen.


    Die Straßen- bzw. Kartengenauigkeit ist schon beeindruckend. Auch in Südtirol kannte der Tom auch die kleinsten Sträßchen. Und der Einsatz der "kurvenreiche Strecke wählen"-Option hat uns über schöne Strecken geschickt, die wir z.T. noch nicht kannten, obwohl wir schon seit vielen Jahren 1 x jährlich mit dem Mopped in Südtirol unterwegs sind.


    Die Systemstabilität hinsichtlich "abstürzen" des Programms liegt (bisher) bei 100 %.


    Die Darstellung des Bildschirms lässt 2D und 3D-Perspektiven zu. Die berechnete Route wird deutlich angezeigt. Die Neuberechnung bei Abweichung von der berechneten Route erfolgt z.T. so schnell, dass man es selber kaum mitbekommt. Der Bildschirm lässt sich gut ablesen. Dabei hilft das kleine Schirmchen am oberen Rand des Gehäuses, dass einen Schatten auf das Display wirft. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist die Ablesbarkeit naturgemäß schlecht - ist halt TFT und kein LED. Für die allerallermeisten Situationen besteht aber kein Grund zur Klage. Ich habe sogar noch die Packungs-Schutzfolie drauf und kann alles gut erkennen.


    Meinem TomTom lag die Lizenz für die Pro-Version von TyreToTravel bei. Mit Hilfe dieses Programms können Routen sehr einfach und komfortabel geplant und in den TomTom übertragen werden. Dabei ist der Speicherplatz für die verschiedenen Routen scheinbar unendlich - naja vielleicht nicht ganz unendlich, aber ein Platzproblem ist bei mir noch nicht aufgetreten. Ich glaube, es gibt auch eine abgespeckte Gratisversion von TyreToTravel, wäre also kein Beinbruch, wenn die Lizenz nicht mitgeliefert werden sollte.


    Je nach Angebot liegt dem Bundle die sogenannte RAM-Halterung bei. Diese hat sich als äußerst stabil erwiesen. Hierzu gibt's aber noch weitere Threads in diesem Forum von Menschen, die größeres handwerkliches Geschick vorzuweisen haben als ich. Auf diese Beiträge sei an dieser Stelle verwiesen.
    Beim Verlegen der Zuleitung muss man ein wenig aufpassen, dass man die Kabel nicht zu knapp verlegt und abknickt. Auch dies lies sich mit wenig Fingerakrobatik bewerkstelligen.


    Last but not least sei die Diebstahlsicherung erwähnt, die bei mir ebenfalls mitgeliefert wurde. Diese schützt nicht nur vor einem spontanen Diebstahl vor der Eisdiele, sondern sichert auch gegen das Herausfallen aus der Halterung infolge von Rütteln (Kopfsteinpflaster). Meinem Bekannten hat es sein Garmin Nüvi vor Kurzem auf besagtem Kopfsteinpflaster herausgerüttelt. Mag sein, dass es nicht hundertprozentig genau eingesetzt war. Dadurch, dass die Halterung beim TomTom per Schlüssel gesperrt wird, kann man aber sicher sein, dass diese verschlossen ist - geht sonst nämlich nicht.

    Alles in Allem kann ich nur sagen: :thumbup:
    Man kann sicher auch ohne Navi auskommen, keine Frage. Schließlich ist der Weg das Ziel (5 Euro ins Phrasenschwein). Sollte ich aber in die Verlegenheit kommen, aus welchem Grund auch immer ein neues Navi kaufen zu müssen, käme das TomTom für mich sicher wieder in Frage.


    Ich hoffe, hiermit einen kleinen Betrag zur Kaufentscheidung gegeben zu haben. Noch Fragen?


    cu


    Volker

    Hallo auch aus Spandau nach Berlin ;) !


    Berliner und Vorname "Volker" - na das kann ich mir mal leicht merken! Viel Spaß mit der Dicken. Sicher trifft man sich auch mal, z.B. am Spinner?!?


    cu


    Volker

    Hallo,


    nach den tollen Berichten möchten wir uns auch anmelden.


    Buchung bestätigt für:
    1. Eva mit Zausel, MehrbettZ. mit 24&25., 04.-07.06. Tonenburg
    2. Zausel mit Eva, MehrbettZ. mit 24&25., 04.-07.06. Tonenburg
    3. Bembel, EZ 04.-07.06. Gasthaus von Heesen
    4. Uli_HH mit Jutta, DZ 04.-07.06. Tonenburg
    5. Jutta mit Uli_HH, DZ 04.-07.06. Tonenburg
    6. FetteHenne mit Friedrich, DZ 04.-07.06. Tonenburg
    7. Friedrich mit FetteHenne, DZ 04.-07.06. Tonenburg
    8. Andrea mit Kettenjan, DZ 04.-07.06. Tonenburg
    9. Kettenjan mit Andrea, DZ 04.-07.06. Tonenburg
    10. Römer mit Grizzly, DZ 05.-07.06. Tonenburg
    11. Grizzly mit Römer, DZ 05.-07.06. Tonenburg
    12. Pet und det im DZ 04.-07.06. Tonenburg
    13. Det und pet im DZ 04.-07.06. Tonenburg
    14. Antje und Frank im DZ 04.-07.06. Tonenburg
    15. Frank und Antje im DZ 04.-07.06. Tonenburg
    16. Barbara und Franky64 Camping 04.-07.06. Tonenburg
    17. Franky64 und Barbara Camping 04.-07.06. Tonenburg
    18. KaddaS und Lpop im DZ 04.-07.06. Tonenburg
    19. Lpop und KaddaS im DZ 04.-07.06. Tonenburg
    20. motorradmeckermaus und Dirk im DZ 04.-07.06. Tonenburg
    21. Dirk und motorradmeckermaus im DZ 04.-07.06. Tonenburg
    22. Hexe mit hollyE im DZ 04.-07.06. Tonenburg
    23. hollyE mit Hexe im DZ 04.-07.06. Tonenburg
    24. canislupus mit astridr(s)einer, MehrbettZ. mit 1.& 2., 04.-07.06. Tonenburg
    25. astridr(s)einer mit canislupus, MehrbettZ. mit 1.& 2., 04.-07.06. Tonenburg
    26. Humbe, EZ 04.-07.06. Gasthaus von Heesen
    27. Oldstyler, EZ 04.-07.06. Gasthaus von Heesen
    28. Gela & Burgi DZ 04.-07.06. Tonenburg
    29. Burgi & Gela DZ 04.07.06. Tonenburg
    30. uhjeen im mit ??Guy?? DZ 04.-07.06.
    31. Peggy mit olschi DZ 04.-07.06. Tonenburg
    32. olschi mit Peggy DZ 04.-07.06. Tonenburg
    33. Grisu mit Moppedfahrer im DZ 05.-07.06. Gasthaus von Heesen
    34. Moppedfahrer mit Grisu im DZ 05.-07.06. Gasthaus von Heesen
    35. Harald50 EZ 04.-07.06. Pension zur Weser
    36. UKO mit Liha-Torsten im DZ 04.-07.06. Tonenburg
    37. Liha-Torsten mit UKO im DZ 04.-07.06. Tonenburg
    38. ArminS. mit Butterfly im DZ 04.-07.06. Gasthaus von Heesen
    39. Butterfly mit ArminS. im DZ 04.-07.06. Gasthaus von Heesen
    40. roadrunner Camping 04.-07.06 Tonenburg
    41. pifpaf 4. bis 7. Juni Tonenburg-Camping
    42. Hauptstadtbiker Volker mit Regina im DZ 04.-07.06. Tonenburg
    43. Hauptstadtbiker's Regina mit Volker im DZ 04.-07.06. Tonenburg


    Wir freuen uns schon jetzt, Euch kennen zu lernen.


    LG


    Regina und Volker

    Zitat

    Original von uhjeen
    Jop, sieht scheixxe aus, ist aber sehr praktisch. Aber auffem Bild ist auch zu sehen wie es praktisch und schön sein kann: Der Audi, mit black edition ;)



    Stimmt! Die Familienkutsche als Servicefahrzeug für den Gepäcktransport zum Basishotel sowie für Ausflüge an Sauwettertagen zu nutzen ist schon seeeehr komfortabel - kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Da ist die Holde dann auch nicht so zerknirscht, wenn die Anreise von Wetterkapriolen belastet ist.
    Bei einer Rundreise von Hotel zu Hotel ist das aber natürlich keine Lösung.

    Hallo Stephan,


    ich bin Dir noch eine Ergänzung schuldig. Es kam natürlich wieder dies und das dazwischen, aber jetzt am Sonntag Abend hab ich endlch Zeit.


    Auf dem Lenker steht "X00", was lt. ABE der Ausführung "Cross Bar" der Reihe "Fat Bar" der LSL Lenker zugeordnet wird. Als Auflage beim Verbau verlangt die ABE die Aussattung mit längeren Bremslietungen. Gehen wir mal davon aus, dass der Händler alles so wie verlangt gemacht hat...


    Tschuldigung nochmal für die verspätet nachgereichten Infos.


    Schönene Abend noch.

    Hallo Stefan,


    an meiner Dicken (EZ 06/2013) ist ein LSL Fat-Bar-Lenker verbaut. Ob das nun genau der ist, den Du hast müsste ich nochmal nachsehen: der Lenker war nämlich schon vom Händler zur Erstzulassung montiert. Ich guck nachher zuhause mal nach und melde mich dann nochmal.


    Ob und in welchem Umfang weitere Änderungen erforderlich sind kann ich nur bedingt sagen, weil ich nix mehr veranlassen musste. Die Bremsleitungen sehen jedenfalls original aus - die Farbmarkierungen an den Anschlüssen sind unversehrt.


    Im Vergleich zum Originallenker kommt die Breite des Lenkers sehr gut rüber - jedenfalls wenn man nicht auf der Rennstrecke wohnt, denn dann wirkt der Lenker sicher wie eine Segelstange. Ist aber für mich kein Thema, weil: Autobahn find ich langweilig. Doch in Sachen Handlichkeit ist es wirklich noch mal etwas on top zu den serienmäßig guten Handlings-Eigenschaften (bin vorher im Testride die Originalausstattung gefahren).


    Einziges Manko: bei vollem Lenkanschlag (z.B. auch beim Abschließen des Lenkradschlosses) knartzen die Gaszüge an der Verkleidung bzw. dem Instrumententräger. Ist aber ohne funktionellen Wert. Und wenn man's weiß, hält man die Züge manuell etwas davon weg.


    Der Lenkerumbau wurde bei mir in die Papiere eingetragen, also nix mit zusätzlichem ABE-Papier.


    So, ich hoffe, das hat Dir etwas geholfen. Wie gesagt, ich melde mich nochmal wegend er genauen Bezeichnung.

    Moin Buster,


    mit Knödeln meinte ich vor Allem das immer wieder gern genomme Tris von Spinat-, Speck- und Käseknödel, das man doch eigentlich an fast allen Einkehrhütten in Südtirol bekommt. Dabei waren die in der Würzjochhütte sowie im Castel Latemar am Karerpass herausragend! Aber man in Südtirol ja eigentlich fast alles mit viel Genuß essen.


    cu


    Volker

    Ein freundliches Hallo aus Berlin vom Hauptstadtbiker Volker!


    Ich möchte mich hiermit als neu hinzugekommes Forum-Mitglied vorstellen. Und gleich vorab eine Entschuldigung: trotz oder vielleicht auch gerade wegen meiner mittlerweile 49 Lenze ist das hier das erste Mal, dass ich einem Forum im www beigetreten bin. Auch der facebook-&-Co.-Kram war bisher nicht so mein Ding (und das wird sicher auch erst mal so bleiben). Jedenfalls kann es deshalb sein, dass ich die gängigen Foren-Gepflogenheiten noch nicht genau kenne. Sollte also etwas „schief“ ankommen: seid gnädig mit mir.


    Für Moppeds interessiere ich mich seit ich denken kann. Restriktive Maßnahmen meiner Eltern verhinderten aber in meiner Jugendzeit wirksam eine Teilnahme am motorisierten Zweiradverkehr. So dümpelte dann auch der Klasse-1 Schein erst mal einige Jahre in der Brieftasche, ohne in artgerechten Einsatz zu kommen. Die eigentliche Mopped-Karriere begann dann Anfang der 90er auf einer CM 400 T, einem schon damals in die Jahre gekommenen Soft-Chopperchen, das bald von einer 650er Revere abgelöst wurde. Dieser folgte dann im Jahr 1995 eine Ducati Monster nach, die ich nach wie vor hege und pflege (permanenter Showroomzustand!) und die auch nicht weggeben werde.
    Da die Italienerin meiner besseren Hälfte aber nicht kommod genug war, zog 2002 noch eine 900er Hornet bei uns ein. Mit der Hornisse waren wir dann auch lange 11 Jahre glücklich und haben ihr auch die weite Welt gezeigt, insbesondere das gelobte Land Bella Italia! Dort zieht es uns wegen Kurven und Knödeln immer wieder hin.


    Anlässlich einer von einer namhaften MOTORRAD-Zeitung unter dem Titel „Honda-Test-Ride“ organisierten Motorradreise nach Arabba kam es dann zur ersten leibhaftigen Begegnung mit der Dicken. Der erste Eindruck löste Respekt vor dem Dickschiff aus, doch ein aufgrund langjährigen Besitzes CB-1300-erfahrener Mitreisender beruhigte und erklärte: „Damit fühlst Du Dich wie ein ganz Großer!“ Recht hatte er. Fortan begleitete der Wunsch nach Veränderung die jährlichen Saisonstarts – sehr zum Missfallen der Gattin.


    In diesem Jahr stellte ich dann fest, dass die Dicke nicht mehr in der aktuellen Produktpalette steht (wieso das denn???) und geriet leicht in Torschlusspanik! Im www fand ich nach intensiver Suche schließlich bei einem Händler in Essen eine fabrikneue Rot-Weiße mit Verkleidung und kleineren Liftingmaßnahmen (LSL-Lenker, LED-Blinker, Hinterradabdeckung, Bugspoiler, Carbon-Tüte) – und es war um mich geschehen! Ein paar Telefonate mit dem Händler und zahlreichliche Quengeleien bei der Finanzministerin später wurde die Gute Ende Juni 2013 per LKW nach Berlin geschafft – und da steht und fährt sie nun und verbreitet viel Grinsen unter dem Helm! Selbst ein kleiner Transportschaden trübte die Freude nur wenig – die Regulierung über die Transportfirma ist zugesagt.
    Aber fahren kann die... Na, Ihr wisst ja wovon ich rede!


    Der Berichterstattung über den Zuwachs in der Garage an den o.g. CB 1300-Fahrer vom Test-Ride folgte sein Hinweis auf das Forum hier, in dem er auch Mitglied ist (an hans k und Frau von hier noch besonders liebe Grüße). So bin ich jetzt hier gelandet und freue mich darauf, nette Menschen mit einem tollen Hobby kennenzulernen – gerne bei einer schönen Ausfahrt! Dabei ist mein/unser Fahrstil nicht von Knieschleiferei sondern von lebensbejahender Zügigkeit geprägt - der Weg ist das Ziel.


    Das soll jetzt erst mal alles gewesen sein.