Beiträge von DJ-Obelix

    Maik

    bei der SC40 wird das nicht so einfach sein, da wirst Du wohl um eine Eintragung in die Papiere nicht rumkommen.


    Allgemeine Ausführungen im

    Verkehrsblatt 15/2019

    Laut der Veröffentlichung Nr. 90 aus dem

    Verkehrsblatt 15/2019 (S.530) vom

    28.06.2019 dürfen zukünftig auf Motorrädern mit EU-Typgenehmigung alle passenden, bauartgenehmigten Motorradreifen gefahren werden, wenn folgende

    Voraussetzungen erfüllt sind:

    1. Das Fahrzeug entspricht dem Serienzustand, d.h. es weist ansonsten keine Veränderungen auf, die „Einfluss auf die Rad/Reifen-Eigenschaften bzw. ihren

    notwendigen Freiraum haben.“

    2. Die zu montierenden Reifen verfügen

    über eine Bauteilgenehmigung entsprechend der UNECE-R 75 (oder früher RiLi 97/24/EG).

    Zu erkennen ist dies an der E-Kennzeichnung auf der Reifenflanke. Grundsätzlich dürfen in

    der EU nur solche mit einem E gekennzeichneten Reifen verkauft werden. Es kann also davon

    ausgegangen werden, dass diese Voraussetzung bei regulär im Handel erstandene Reifen

    generell erfüllt ist. (Siehe auch ADAC Dokument IN 26637)

    3. Die zu montierenden Reifen entsprechen allen Spezifikationen, die für die zulässigen Reifen

    in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 bzw. dem CoC (Certificate of Conformity, EU-

    Übereinstimmungsbescheinigung) des Fahrzeugs eingetragen sind. In erster Linie sind dies

    die Dimension (Abmessungen), der Tragfähigkeits- und der Geschwindigkeitsindex. Letztere dürfen bei dem zu montierenden Reifen auch höherwertiger sein als vorgeschrieben.

    4. Der Reifen wurde frühestens im Jahr 2020 gefertigt. Zu erkennen ist das Herstellungsdatum

    an der DOT-Nummer. Ab 2025 soll diese Regelung für alle Reifen gelten.


    nachdem die SC40 ein Grauimport mit Einzelgenehmigung ist und somit kein Motorrad mit EU Typengenehmigung ist, wird die Lage wohl schwieriger.

    Was genaueres zu solchen Fällen ohne EU Typengenehmigung hab ich bisher auch noch nicht gefunden, vielleicht kann Dir da der TÜVer Deines Vertrauens weiter helfen.

    hmm... hier wird ganz schön Verwirrung gestiftet.

    für die meisten CB Fahrer hier ändert sich fast gar nichts mit den Reifenfreigaben.

    Betroffen sind nur diejenigen, die eine andere Reifendimension als die Originale am Moped haben.

    Betrifft z.b. meine B-King, Serienbereifung am Hinterrad ist ein 200/50ZR17,

    nun gibts auch von verschiedenen Reifenherstellern auch Freigaben für Reifen in der Dimension 190/55ZR17,

    genau diese Freigaben sind nicht mehr gültig wenn der Reifen nach dem 31.12.2019 hergestellt wurde.

    Die einzige Möglichkeit diese Reifengröße weiterhin auf der B-King zu fahren, ist diese Reifengröße in den Papieren eintragen zu lassen.

    Es muss auch nur die Reifengröße, Geschwindigkeitsindex und Lastindex (Tragfähigkeitsindex) eingetragen werden,

    damit darf ich dann alle Reifen in dieser Größe die eine Straßenzulassung haben und der Lastindex sowie der Geschwindigkeitsindex passen fahren ohne Freigabe.

    wer also an der CB die Reifengrößen 120/70ZR17 und 180/55ZR17 fährt, der braucht zukünftig keine Reifenfreigaben mehr, wenn der Reifen nach dem 31.12.2019 hergestellt wurde.

    Wer aber dennoch eine Freigabe haben will, der kann diese weiterhin von den Webseiten der Reifenhersteller runterladen, braucht diese aber nicht mehr mitführen.

    Wenn also ein neuer Roadsmart auf den Markt kommt darf den der KUS-TG9 auch ohne Eintragung in die Papiere fahren und muss dann nicht mal mehr eine Freigabe mitführen.

    Also viel wirbel um fast gar nichts.

    Betroffen sind nur diejenigen die andere Reifengrößen fahren möchten und das ist bei den Autos schon lange so, dass andere Reifengrößen, die nicht in den Papieren stehen, eingetragen werden müssen, das wird jetzt eben bei den Motorrädern genau so.

    Ich für meinen Teil hab bei der B-King schon lange den 190iger Hinterreifen eingetragen, deshalb kümmert mich diese Gesetzesänderung auch nicht.

    Bei der CB fahre ich ohnehin nur die Originalen Reifengrößen, also betrifft mich da die Gesetzesänderung auch nur insoweit, dass ich keine Freigaben mehr mitführen muss und auch nicht drauf warten muss, bis endlich eine Freigabe für ein neues Reifenmodell erstellt wird.

    also Technisch wurde bei der SC54 von 2003 bis einschließlich 2007 nichts verändert,

    mit Ausnahme von ABS ab 2005, anderes Mapping ab 2005, und ab 2005 Wahlweise mit Verkleidung.

    ab 2008 hat der der G-Kat den Weg in die SC54 gefunden und damit ist auch die andere Krümmerführung gekommen.

    ab 2010 gab es dann das Combined ABS bei der SC54 und das Heck wurde geändert (Schubkarrengriffe anstatt des Bügelgriffes hinter der Sitzbank)

    wenn Du eine ohne ABS willst, musst Du zwangsweise auf ein Modell 2003/2004 zurückgreifen, ab Modelljahr 2005 sind alle mit ABS.

    die Farbgebung hat sich auch alle paar Jahre mal geändert, so hatte die rot weisse 2007er z.b. einen roten Rahmen, der farblich aber nicht zum anderen Rot des Lacksatzes passt (Kirmesbude :P)

    Grundsätzlich ist es so:

    CB1300 SC54

    Modelljahr 2003/2004 -> kein ABS keine Verkleidung

    Modelljahr 2005 -> ABS Wahlweise (damals 300.- Euro aufpreis für die Modelle mit ABS) Verkleidung Wahlweise Model S -> ohne ABS, bzw SA mit ABS

    ab Modelljahr 2006 -> nur mit ABS, Verkleidung Wahlweise Modell SA


    dazu ist noch zu bemerken, Modelle mit Verkleidung und ohne ABS (also das Modell CB1300S) wurden in D so gut wie keine Verkauft.

    Nackte ohne ABS aus dem Modelljahr 2005 wurden ein paar mehr als verkleidete verkauft,

    allerdings sind die meisten Verkauften CB´s aus dem Modelljahr 2005 mit ABS verkauft worden.

    Ein Modell ohne ABS muss also nicht zwangsläufig aus der Modellreihe 2003/2004 sein, es könnte sich auch um ein 2005er Modell ohne ABS handeln,

    genaue Auskunft über das Baujahr / Modelljahr bekommt man in jedem Fall über die Fahrzeugidentifikationsnummer (Fahrgestellnummer).

    Außerdem Erstzulassung hat nichts mit dem Baujahr bzw. Modelljahr zu tun. selbst 2007 wurden noch 2003er Modelle die irgendwo als Ladenhüter rumgestanden sind zum ersten mal zugelassen, also Erstzulassung 2007 aber Baujahr bzw. Modelljahr 2003,

    in diversen Verkaufsanzeigen steht immer wieder mal Baujahr 200x wobei aber in den allermeisten Fällen das Jahr der Erstzulassung angegeben wird.

    ich habe immer wieder mal Verkaufsanzeigen von silberne CB´s gesehen wo das Baujahr mit 2005, 2006 oder teilweise sogar 2007 angegeben war,

    die silberne CB hat es allerdings nur im Modelljahr 2003/2004 gegeben, diese sind ausnahmslos alle ohne ABS.

    Im Zweifelsfall würde ich immer nachfragen ob es sich um ein Modell mit oder ohne ABS handelt.

    Verbrauch ist immer ein schönes Thema,

    hängt doch unmittelbar mit der Fahrweise zusammen.

    Einen Verbrauch von 5,5 Liter hab ich mit der CB erst ein einziges mal geschafft, als ich mein Weggeflogenes Topcase gesucht habe.

    Normalerweise liegt der Verbrauch meiner CB bei ca 7 bis 8 Liter bei (für mich) normaler Fahrweise auf der Landstraße

    Wenn's richtig ans Pässeräubern geht, dann gehen da auch mal 10 Liter auf 100km durch.

    alles ohne LKM....

    aber Verbrauch interessiert mich beim Mopedfahren ohnehin nicht,

    wenn Tank leer wird aufgefüllt und weiter gehts mit Spaß am Fahren.

    Kraft kommt von Kraftstoff ;)

    Wenn's mir da auf einen oder 2 Liter mehr oder weniger ankommt, hör ich auf mit Mopedfahren und kauf mir ein Fahrrad, aber ohne E-Motor, der muss ja auch aufgeladen werden und Strom kost auch Geld 8o

    wenn Du die Gabel durchsteckst, veränderst Du die Geometrie des Fahrwerks,

    der Lenkkopfwinkel wird steiler der Nachlauf wird kürzer,

    Positiv dabei ist, damit wird die Fuhre agiler und kurvenwilliger,

    Negativ dabei ist, die Schräglagenfreiheit wird geringer, die Gefahr mit harten Teilen aufzusetzen wird höher, der Geradeauslauf wird schlechter.

    Für mich keine Option, ich brauche jeden mm Schräglagenfreiheit.

    den gleichen positiven Effekt hat man, wenn man das Heck etwas höher macht, ok, diese Maßnahme kostet Geld,

    aber dabei gibt es noch einen weiteren Positiven Effekt, die Schräglagenfreiheit wird größer. 8)

    Die Wilbers Federbeine sind zwar nach den Angaben von Wilbers gleich lang wie die Originalen Federbeine,

    aber...

    als ich die Wilbers eingebaut habe, hab ich sie mit den Originalen verglichen und siehe da, die Wilbers sind um ganze 5 mm länger als die Originalen.

    Gut das ist jetzt nicht gerade viel, aber man spürt den Unterschied und den einen oder anderen mm mehr Schräglagenfreiheit habe ich damit auch. :)

    .....

    Meine Fragen:

    1. Hat jemand sein CB-Fahrwerk mal vom Profi einstellen lassen und zufällig auch ein Kampfgewicht von ca. 100 kg.

    Welche Werte für Zug- und Druckstufen sind danach eingestellt?

    .....

    Ich besitze (leider) keine Wilbers-Federbeine. 1200 € sind sie mir nicht wert.

    die Serienfederbeine der CB haben keine einstellbare Druckstufe.

    Fahrwerkseinstellungen haben nicht nur mit dem Fahrergewicht zu tun, sondern auch mit dem Fahrstil usw... bis hin zu den persönlichen Vorlieben.

    Es gibt keine Fahrwerkseinstellung die für alle Fahrer mit gleichem Fahrergewicht zu 100% passt.

    Fahrwerkseinstellungen sind immer eine individuelle Sache .

    Es gibt einige grundsätzliche Einstellungen, wie z.b. die richtige Einstellung des Negativfederweges, den Stellst Du über die Federvorspannung ein.

    danach kannst Du bei den Originalen Federbeinen der CB nur noch die Zugstufe einstellen und das war´s auch schon.

    Die Einstellung der Zugstufe musst Du aber am besten selber "erfahren",

    ich mache solche Einstellungen generell auf meinen Hausstrecken, dabei suche ich mir eine Runde aus, die möglichst viele unterschiedliche Straßenbedingungen beinhaltet,

    von sehr guten Straßenverhältnissen über mittelmäßige Pisten mit einigen schnellen und auch langsameren Kurven mit der einen oder anderen Bodenwelle, bis hin zu richtigem Flickwerk mit vielen Bodenwellen und auch kurzen Schlägen.

    Erst eine Runde mit Grundeinstellung "Werkseinstellung" fahren, danach die Zugstufe weiter zu drehen und wieder fahren,

    wenn es besser wird, das gleich Spiel nochmal und wenn es schlechter wird in die andere Richtung einstellen, dabei am besten immer notieren, was man verändert hat um auch ohne weiteres wieder auf die vorige Einstellung zurückdrehen zu können.

    ich drehe dann so lange in die Richtung in die es von Anfang an besser geworden ist, bis es das erste mal wieder schlechter wird,

    beim ersten klick, bei dem es wieder schlechter wird, drehe ich diesen wieder zurück und hab so die für mich beste Abstimmung gefunden.


    Die Fahrwerksabstimmung für den normalen Straßenverkehr ist ohnehin immer ein Kompromiss,

    es gibt einfach zu viele unterschiedliche Straßenverhältnisse, die Fahrwerkseinstellung kann niemals alle Bedingungen perfekt beherrschen,

    also geht man einen Kompromiss ein, je nach eigenem Wohlbefinden.


    Es gibt auch reichlich Lektüre zum lesen über Fahrwerksabstimmung, daraus kann man für sich auch einiges lernen.


    Ich für meinen Teil hab mir die Wilbers Federbeine gegönnt für die CB,

    danach hab ich mich nur gefragt, warum hab ich das nicht schon viel früher gemacht ;)

    nach LKM noch eine Powecommander einzubauen wird wohl nix bringen.

    Bei LKM sollte alles richtig eingestellt und auf den Modifizierten Kopf abgestimmt sein.

    Aber mach mal, wenn Du Dir davon was erhoffst,

    ich würde da aber nix mehr erwarten ;)

    BigSumo,

    genau darum geht es hier, um andere Dimensionen als in den Papieren eingetragen sind und das geht in Österreich auch nicht so einfach, sowas muss da auch eingetragen werden.

    In Deutschland muss das bisher nicht eingetragen werden, eine Reifenfreigabe vom Reifenhersteller war ausreichend, nur das ändert sich jetzt, wer eine andere Dimension fahren will als die, die in den Papieren steht, muss diese andere Dimension eintragen lassen.

    10 DZ "unsere Kleinen"


    1. Westerwälder (als Einzelzimmer) bestätigt

    2. Siegerländer (als Einzelzimmer) bestätigt

    3.

    4.

    5.

    6.

    7.

    8.

    9.

    10.


    12 DZ Standard


    1.Birgit und René (25.-28.06.) bestätigt

    2. Bea und Disc 26.-28.06. bestätigt

    3. Armin S. und Butterfly (25.-28.06.)bestätigt

    4. Frank und Peter (26.-28.06)

    5. Cabonero & Sabine

    6. Sandra & Andy 25.-28.06. bestätigt

    7. Grisu und Moppedfahrer 26.-28.06

    8. Jutta und Uli_HH 25.6-28.06 bestätigt

    9. Steffie und Klaus 26.6.-28.6.

    10.Antje und Frank 25.06.-28.06. bestätigt

    11. Uko & det 25.06.-28.06. bestätigt

    12.


    5 DZ Komfort


    1. KaddaS und Lpop 25.06. - 28.06. (bestätigt)

    2. Bembel und Dana 26.06. - 28.06. (bestätigt)

    3. Biggi3 und n.e.Carsten 25.06 - 28.06 (bestätigt)

    4.

    5.


    1 Dreibettzimmer


    1.


    4 EZ


    1. Michael CB1300 25.06-28.06 bestätigt

    2.Dida 25.06 -28.06 bestätigt

    3. DJ-Obelix 25.06. - 28.06. bestätigt

    4.


    4 Ferienhäuser á 2 Personen


    1.

    2.

    3.

    4.


    1 Ferienhaus á 4 Personen


    1.

    ......

    Sehr gut wenn sich schon jemand gefunden hat.:thumbsup:

    das ist wohl eine Fehlinformation, bis jetzt hat noch keiner eindeutig erklärt dass er das nächste ISFT ausrichten möchte,

    es gab zwar Gespräche wo es evtl. auch mal schön wäre, aber wie immer muss sich erst mal jemand finden der es dann auch organisiert.

    Einen einzigen konkreten Vorschlag gab es allerdings schon, aber dazu werde ich erst mal nichts weiteres schreiben.

    Dazu sollte derjenige der den Vorschlag gemacht hat, sich hier im Forum selbst äußern und den Vorschlag einbringen.

    Noch ist alles offen für Vorschläge, also jeder der das ISFT 2020 ausrichten möchte, kann gerne hier seinen Vorschlag präsentieren.

    die CB hat heute frisch den TÜV bekommen, hab ich total vergessen, war eigentlich schon 03.19 fällig 8|

    aber jetzt ist alles gut, TÜV bis 06.21 8)

    ich freu mich auf ein schönes langes Wochenende mit euch allen und mit super Wetter :thumbsup:

    sag mal was zum Preis, Erwin.

    Wobei ich das potenzial vermutlich nie ausreizen könnte.

    ich hab die Wilbers Federbeine bei Alphatechnik bestellt und mit Messerabatt 1175.- Euro bezahlt.

    Messerabatt hat es aber nur bis 31.03.2019 gegeben. Aktuell kosten sie da 1260.- für die Standardversion, es gibt natürlich auch andere Federnfarben usw. kostet dann halt Aufpreis

    heute eine kleine Testrunde von ca 230km durchs Fichtelgebirge und die Fränkische Schweiz absolviert,

    aber erst mal grundlegendes zu den Wilbers Federbeinen.

    Bei der Bestellung hab ich das Fahrergewicht inkl. voller Montur und das meiner Sozia inkl. voller Montur angegeben,

    außerdem meine bevorzugte Fahrweise und wie viel Prozent von der Gesamtfahrleistung mit Sozia, mit Gepäck, bzw. Solo mit oder ohne Gepäck gefahren wird.

    Nach meinen Angaben wurden die entsprechenden Federn mit der am besten geeigneten Federrate eingebaut und die Federbeine auf meine Bedürfnisse voreingestellt.

    Eine ABE, eine Bedienungsanleitung und eine Garantiekarte liegen der Lieferung bei, auf der Garantiekarte sind die Einstellungen der Zug- und Druckstufen, die verbauten Federn, Federrate, Federnlänge und Vorspannung sowie die Typenbezeichnung der Federbeine eingetragen.

    In meinem Fall sind Progressive Federn 220mm lang mit Federrate 25-35 verbaut und 15mm vorgespannt, leider weiß ich die Federraten der Originalen Federn die in den Originalen Showa Federbeinen verbaut sind nicht, aber eines kann ich mit Sicherheit Sagen, die bei meinen Wilbers verbauten Federn sind deutlich härter (höhere Federrate) als die Originalen, (ist bei den Wilbers eben auf das Fahrergewicht abgestimmt).

    Was mir beim Einbau noch aufgefallen ist, die Wilbers Federbeine sind ca 5mm länger als die Originalen (über den Lochabstand gemessen)

    Das finde ich persönlich gut, da sich ein höheres Heck positiv auf die Handlichkeit und auf die Schräglagenfreiheit auswirkt.

    Soweit so gut, ich hab alle Einstellungen erst mal so gelassen wie sie voreingestellt waren.

    Schon beim Aufsitzen war deutlich spürbar, dass das Heck im Vergleich zu den Originalen Federbeinen deutlich straffer Abgestimmt ist.

    Voller neugier auf das neue Fahrwerk fuhr ich also vom Hof, blauer Himmel, Sonnenschein und knapp 20 Grad, also perfekte Bedingungen.

    Meine Wahl der Strecken die ich fahren wollte, sollte möglichst viele unterschiedliche Straßenverhältnisse abdecken,

    vom nahezu perfekten Straßenbelag mit schnellen und auch engeren langsameren Kurven bis hin zu schlechten Pisten mit vielen Bodenwellen Flickwerk und Schlägen die aufs Fahrwerk einprügeln.

    Auf den ersten Kilometern ging es erst mal über meine Hausstrecken mit größtenteils gutem Straßenbelag, wenigen Bodenwellen und kleineren Unebenheiten, einigen schönen schnellen und ein paar engeren Kurven.

    Auf dieser Passage hatte ich keinen sehr großen Unterschied erwartet, ist das doch eine relativ leichte Aufgabe für das Fahrwerk,

    allerdings wurde ich da schon eines besseren belehrt, wow, deutlich besseres Ansprechverhalten, sehr gutes Feedback absolute Ruhe im Gebälk wenn es mal über eine kleine Unebenheit in guter Schräglage geht,

    klar die Unebenheiten und Bodenwellen sind zu spüren, diese werden also nicht so weggebügelt als ob sie gar nicht da wären, aber das was man davon spürt, empfinde ich keinesfalls als unangenehm.

    Es gibt halt kein nachschwingen oder sonstige Unruhe im Fahrwerk, wenn es mal über eine Bodenwelle geht, die Dicke geht einfach wie auf Schienen den angepeilten Kurvenradius weiter.

    Und schon gehts auf die erste schlechtere Piste, Flickwerk, kurze schnell aufeinanderfolgende Schläge und zwischen drin immer wieder mal längere Bodenwellen, also alles was man beim Mopedfahren nicht unbedingt haben will,

    allerdings schöne Streckenführung, Kurven mit unterschiedlichen Kurvenradien und schöne Gegend.

    Ich war gespannt, wie sich die Wilbers hier schlagen, also bin ich es erst mal ein bisschen gemächlicher angegangen, ich kannte die Tücken der kurzen Schläge mit zwischendrin wieder mal heftigeren längeren Bodenwellen auf der Strecke,

    bei zügiger Fahrweise mit den Originalfederbeinen schaukelte sich die Fuhre da schon mal auf und über die kurzen Schläge verlor das Hinterrad schon mal die Bodenhaftung.

    Jetzt konnten die Wilbers mal zeigen was sie können, und das ist echt ein riesen Unterschied, kein Aufschaukeln, die Fuhre bleibt sehr Stabil auf Kurs,

    die kurzen Schläge sind zu spüren, aber das Hinterrad bleibt da wo es sein soll, immer in Kontakt zum Boden, also steigere ich schön langsam das Tempo.

    Gegen Ende dieser Passage war ich deutlich zügiger und sicherer Unterwegs als mit den Originalfederbeinen.

    Beim Komfort musste ich auch absolut keine Abstriche machen im Vergleich zu den Originalen, das Gegenteil ist der Fall ich habe noch an Komfort dazugewonnen.

    Also weiter wieder über bessere Straßen, eine kleine Verbindungsetappe mit langen schnellen Kurven um dann in ein schönes Kurvengeschlängel mit schnelleren und langsameren links rechts Kombinationen, schöne Wechselkurven und zwischendrin immer wieder mal schön enge Richtungswechsel.

    Auch hier zeigen die Wilbers keine Schwächen, die Dicke lässt sich in den Wechselkurven schön leicht von einer auf die andere Seite umlegen und meistert diese Passagen wie auf Schienen, auch wenn da mal die eine oder andere Bodenwelle unvermittelt zuschlägt, lässt sich die Fuhre davon nicht aus der Ruhe bringen.

    Ist schon beeindruckend was das für ein Unterschied ist.

    Und weil es so schön war, bin ich einfach ein bisschen durch die Gegend gefahren, hab das neue Fahrwerk, das schöne Wetter und die tolle Gegend genossen. 8)


    Mein Fazit:

    ein besseres Fahrwerk hatte ich bisher noch nicht in der CB, für mich haben sich die Wilbers auf jeden Fall gelohnt.

    Und weil ich von haus aus ein neugieriger Mensch bin, werde ich bei den nächsten Ausfahrten auf meinen Hausstrecken mal ein bisschen an den Einstellungen drehen um zu sehen, wie sich das Verhalten verändert und ob ich nicht eine für mich noch bessere Abstimmung finde. :)


    Sicher, die Wilbers sind neu und die Originalen haben doch schon einiges runter, aber ich hab ja noch eine CB die noch mehr km runter hat und die Originalen sind da in einem noch schlechteren Zustand,

    die werde ich wohl generalüberholen lassen, dann hab ich einen guten Vergleich zwischen Aufbereiteten Showa Dämpfern Wahlweise mit Originalfedern oder Hyperpro Federn und den Wilbers Federbeinen.

    ich würde erst mal auf die Einstellung der Gasbowdenzüge schauen, zu viel Spiel?

    dass es an der Einspritzanlage oder am Steuergerät oder an den Drosselklappen liegt ist meiner Meinung nach eher unwahrscheinlich.

    Eventuell solltest Du Dir einen gefühlvollen Umgang mit dem rechten Drehgriff antrainieren und das runterheizen vom Berg solange etwas sachter angehen, bis Du die Fuhre wirklich unter Kontrolle hast.

    Vielleicht auch mal ein Fahrertraining machen, das bringt was, Du lernst Dein Moped besser kennen, wie es in gewissen Situationen reagiert.
    Ferndiagnose ist da ohnehin nicht möglich.

    Feststellen ob alles normal ist oder ob da tatsächlich was nicht stimmt, kann man nur durch eine Probefahrt.

    ist zwar ein Screenshot vom Tablet, aber am PC sollte das auch so aussehen ;)

    ja, das prinzip ist bei allen meinen Geräten gleich, sieht am Handy nur anders aus :)